Livy Sensorstation in der Hand eines Mitarbeiters
Über uns

Der Mensch im Mittelpunkt. Die Technologie drumherum.

Wir sind HUM Systems. Human Machine Systems. Seit 2017 entwickeln wir Technologie, die sich am Alltag der Menschen orientiert und nicht umgekehrt. Sie arbeitet unsichtbar im Hintergrund, nimmt ab, was aufhält, und gibt Zeit zurück für das, worauf es wirklich ankommt. Daraus ist die KI-Raumassistenz entstanden. Damit Menschen so lange sicher und selbstbestimmt leben können, wie sie es wollen.

Was wir können

Sechs Disziplinen, ein Haus

Von der Leiterplatte bis zur App entsteht bei uns alles im eigenen Haus, in Berlin und Brandenburg. Wir kaufen keine Sensorplattform zu und legen Software darüber. Wir entwerfen die Schaltung, schreiben die Firmware, trainieren die Modelle, bauen die Cloud und integrieren am Ende in die Systeme unserer Kunden. Diese Tiefe ist der Grund, warum unser System dort funktioniert, wo andere an der Realität scheitern.

01

Embedded Hardware

Eigenes Schaltungs- und Leiterplattendesign, vom ersten Prototyp bis zur Serienfertigung.

  • Multisensorik-Architektur für Raumerfassung
  • Layout, EMV, Zulassung und Serienreife
  • Über 70.000 Geräte bereits in Serie produziert
02

Firmware & Embedded Software

Echtzeitverarbeitung direkt auf dem Gerät, unter harten Ressourcen- und Energiebeschränkungen.

  • Signalverarbeitung nah an der Sensorik
  • Over-the-Air-Updates über die gesamte Flotte
  • Ausfallsicherer Dauerbetrieb rund um die Uhr
03

Machine Learning & Computer Vision

Eigene Modelle, trainiert auf realen Daten aus dem laufenden Betrieb, nicht auf Laborszenarien.

  • Ereigniserkennung: Sturz, Unruhe, Bettverlassen, Inaktivität
  • Akustische Hilferuferkennung
  • Inferenz auf dem Gerät statt in der Cloud
04

KI-Assistenz & Datenauswertung

Aus erkannten Ereignissen werden Antworten, die im Schichtalltag tatsächlich helfen.

  • Livy Assist für Fragen in natürlicher Sprache
  • Automatische Schichtreports und Verlaufsanalysen
  • Risikomuster erkennen, bevor sie zum Vorfall werden
05

Cloud, Plattform & Betrieb

Skalierbare Infrastruktur für tausende Geräte über mehrere Länder hinweg.

  • Nach BSI C5 testiert, Server in Deutschland
  • Privacy by Design, Verarbeitung großteils lokal
  • Flottenmanagement und Monitoring im Betrieb
06

Systemintegration

Unsere Technologie endet nicht am Gerät, sondern in den Systemen, die Kunden bereits nutzen.

  • Offene Standards: REST API, MQTT, ESPA
  • Pflegedokumentation, u.a. Connext Vivendi
  • Rufanlagen und Alarmmanagementserver
Arbeit an einer Sensorplatine
Prototypenbau im eigenen Labor
Qualitätskontrolle unter dem Mikroskop
Qualitätskontrolle unter dem Mikroskop
Softwareentwicklung bei HUM Systems
Softwareentwicklung, eine Tür weiter

Das Management

Reza Humanfar

Reza Humanfar

CEO & Founder

Hat vor HUM Systems Smart-Home-Plattformen für Telekom, Vattenfall und kommunale Energieversorger entwickelt, zuletzt als Head of Innovation bei Alre. Gründete 2017 HUM Systems, weil ihn die Trennung von Hardware und Software nicht losließ. Verantwortet Produkt und Strategie.

LinkedIn
Amir Humanfar

Amir Humanfar

CMO & Co-Founder

Hat bei MediaCom und Endemol internationale Marken betreut, unter anderem Coca-Cola. Entwickelte die Marke Livy und baute Marketing und Vertrieb auf. Verantwortet Marke, Kommunikation und Wachstum.

LinkedIn
Philipp Gsching

Philipp Gsching

CTO & Co-Founder

Kommt aus der Automobil- und E-Mobility-Entwicklung und bringt die Embedded-Kompetenz mit, an der die meisten Hardware-Startups scheitern. Kam während der Vattenfall-Jahre dazu und hat Livy Alive maßgeblich mitentwickelt. Verantwortet Technologie und Entwicklung.

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Historie

Unsere Geschichte

2017

Alles begann mit einem Problem, das niemand lösen wollte

Reza Humanfar hat Jahre damit verbracht, Smart-Home-Plattformen für die Deutsche Telekom, Vattenfall und kommunale Energieversorger zu entwickeln. Dabei sah er immer wieder dasselbe Muster: Hardware und Software waren zwei getrennte Welten, die einander nicht verstanden.

2017 gründete er HUM Systems, um genau das zu ändern. HUM steht für Human Machine Systems. Der Name ist bis heute die Arbeitsanweisung: Mensch und Maschine zusammengedacht, Hardware und Software erst recht.
Reza Humanfar im Büro von HUM Systems
Reza Humanfar, Gründer von HUM Systems.
2018

Der erste Beweis: 70.000 Geräte

Rauchmelder sind gesetzlich vorgeschrieben und hängen in jeder Wohnung, obwohl sie niemand beachtet. Die Idee: aus dem Pflichtgerät an der Decke ein Gerät machen, das mehr kann. Rauch erkennen, Einbrüche erkennen, Luftqualität messen, Angehörige einbinden, alles zusammengeführt auf einer Plattform. Vattenfall gab den Zuschlag.

Damit wurde aus einem Auftrag eine Firma. Reza holte zwei Menschen dazu, denen er zutraute, daraus etwas zu bauen: seinen Bruder Amir Humanfar, der zuvor bei MediaCom und Endemol internationale Marken betreut hatte, für Marke und Marketing. Und Helena Peralta, zuvor im Personalbereich bei Zattoo, für den Aufbau des Teams. Amir entwickelte die Marke Livy, weil ein Produkt, das bei Menschen zu Hause hängt, einen Namen braucht und keine Gerätebezeichnung. Kurz darauf kam Philipp Gsching aus der Automobil- und E-Mobility-Entwicklung dazu und brachte das mit, woran die meisten Hardware-Startups scheitern: echte Embedded-Erfahrung.

2018 ging Livy Protect in den Markt. Gemeinsam mit Vattenfall haben wir über 70.000 Geräte produziert und ausgeliefert.

Livy Protect, Rauchmelder mit Sensorik
Livy Protect: Rauchmelder, Einbruchschutz und Luftqualität in einem Gerät.
2022

Und dann brach uns der Markt weg

Die Pandemie und der Ukrainekrieg. Der Direktvertrieb wurde eingestellt, über Nacht blieb nur noch ein Kanal, die Zahlen brachen ein.

Wer einmal erlebt hat, wie schnell eine Abhängigkeit zur Existenzfrage wird, baut Unabhängigkeit in jede Ebene ein. Eigene Hardware, eigene Software, eigene Kundenbeziehungen, mehrere Märkte, mehrere Segmente.
Die Lücke

Was Kunden wirklich an unserem Gerät schätzten

Schon vorher war uns etwas aufgefallen. Was Kunden an Livy Protect am meisten schätzten, war nicht die Rauchmeldefunktion. Es war die Sicherheit, die sie für ihre Angehörigen einsetzen konnten. Es war die Plattform. Es war der Community-Ansatz.

Wo das am dringendsten gebraucht wird, war uns früh klar. In der Versorgung älterer Menschen scheiterten die verfügbaren AAL-Systeme seit Jahren an derselben Stelle. Die Lücke war offensichtlich, geschlossen hat sie niemand. Also haben wir Livy Alive gebaut und alles auf die Pflege ausgerichtet.

Livy Showroom mit Sensorstation
Aus einer Beobachtung wurde ein neues Produkt: Livy Alive.
Was die Praxis uns beigebracht hat

Was uns das erste Pflegeheim beigebracht hat

Wir kamen aus der Smart-Home-Welt und hatten eine Annahme im Gepäck, die sich als falsch herausstellte.

Wir dachten in Möglichkeiten. Einstellungen, Regeln, Szenarien, Konfiguration. Genau so funktioniert Smart Home: Wer will, kann alles anpassen. In einem Pflegeheim ist das wertlos. Dort arbeiten Menschen im Schichtdienst am Limit, mit sehr unterschiedlicher digitaler Erfahrung und ohne eine freie Minute, um ein System einzurichten. Jede Option, die wir anboten, war in Wahrheit eine Aufgabe, die wir jemandem zusätzlich aufgehalst haben.

Das hat unser Produktdenken umgedreht. Nicht: Wie viel kann der Nutzer einstellen? Sondern: Wie viel muss das System selbst erkennen und entscheiden, damit im Alltag nichts hängen bleibt?

Das ist der Grund, warum unser System in der Praxis ankommt und nicht im Schrank landet. Und es ist bis heute der Maßstab, an dem wir jede neue Funktion messen.
Pflegekraft mit der KI-Raumassistenz von Livy Care
Livy Care im Einsatz bei den Johannitern in Bremen.
Wie eine Kategorie entsteht

Für das, was wir gebaut hatten, gab es keinen Namen

Es war kein Hausnotruf, denn es setzt nicht voraus, dass jemand einen Knopf drückt. Es war kein Sensor, denn es liefert kein Einzelsignal, sondern ein Verständnis der Situation. Es war kein AAL-System, denn es verlangt weder Wearables noch Konfiguration. Und es war erst recht keine Überwachung.

Sensorplatine der Livy Sensorstation
Die Sensorplattform hinter Livy Care, entwickelt im eigenen Haus.
Wir nennen es
KI-Raumassistenz.

Eine Sensorstation an der Decke, die mehrere Sensortechnologien kombiniert. Eine KI, die daraus liest, was in einem Raum gerade passiert: Unruhe im Bett, Sitzen am Bettrand, ein Sturz, ein Hilferuf, eine ungewöhnlich lange Abwesenheit. Und eine Software, die das Ergebnis dorthin bringt, wo das Team ohnehin hinschaut.

Eine KI-Raumassistenz ist kein Melder und kein Gerät, das man bedienen muss. Sie ist ein Assistent, der einen Raum versteht, ohne dass ihn jemand einrichten oder tragen muss. Sie ersetzt keine Pflegekraft. Sie ersetzt blinde Flecken.

Heute ist die KI-Raumassistenz die Kategorie, in der wir und andere antreten. Der Begriff taucht in Ausschreibungen auf, in Fachbeiträgen und in den Produktbeschreibungen unserer Wettbewerber.

Für uns ist das die beste Bestätigung, die es gibt: Die Lücke, die wir gesehen haben, ist heute ein Markt.

Von Livy Alive zu Livy Care. Die Sensorplattform, die wir aus dieser Idee entwickelt haben, heißt Livy Alive. Livy Care ist die Anwendung, die daraus für Pflege und Klinik entstanden ist: Sturz- und Hilferuferkennung, automatische Dokumentation, Vitalwerte und Schichtreports. Ganz ohne Wearables und ohne Knopfdruck der Bewohner.

Beweise statt Behauptungen

Was andere über uns sagen

Auszeichnungen

  • Bestes Smart Home Produkt2022
  • Plus X Award, fünffach ausgezeichnet2022
  • Altenpflege Award, Beste Technologie2023

Wissenschaftlich begleitet

Unsere Wirkung wird nicht von uns behauptet, sondern von Dritten untersucht. Charité Berlin, Universität Bielefeld, Universität Bremen, Fraunhofer IIS und die FH Oberösterreich haben Livy Care in Studien und Forschungsprojekten begleitet.

Im Einsatz bei

Europas größte Träger, Klinikgruppen und Einrichtungen setzen Livy Care ein, in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien.

Asklepios Kliniken
MEDICLIN
Johanniter
Korian
v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
Johannesstift Diakonie
ProCurand
Specht Gruppe
Seniorenzentren Linz
Seniorenhilfe SMMP
Diakovere
Carpe Diem

Presse

Über uns berichtet haben unter anderem:

Pressekontakt info@hum-systems.com · LinkedIn
Bildmaterial, Interviewanfragen und Hintergrundgespräche jederzeit gern.
Kontakt

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Ob Pilotprojekt in einem Haus, Rollout über eine Klinikgruppe, Forschungskooperation oder Presseanfrage: Der erste Schritt ist immer derselbe, ein offenes Gespräch über Ihre Situation.

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Livy Care ist eine Marke der HUM Systems GmbH. Entwickelt in Berlin und Brandenburg.