KI-Raumassistenz für Betreutes Wohnen und Servicewohnen

Sicherheit, die nicht vom Knopfdruck abhängt.

Der klassische Hausnotruf ist hilfreich, wenn ein Notruf aktiv ausgelöst werden kann. Livy Care schließt die entscheidende Lücke: Die KI-Raumassistenz erkennt definierte Ereignisse wie Stürze, Hilferufe und auffällige Inaktivität automatisch, ohne dass Ihre Mieterinnen und Mieter etwas tragen, laden oder drücken müssen.

Kein Gerät am Körper
Automatische Erkennung im Raum
Flexible Alarmierungswege
Älteres Paar in der eigenen Wohnung im Betreuten Wohnen
Sturz erkannt · Wohnung 214Die definierte Alarmkette wird innerhalb weniger Sekunden ausgelöst.
Nichts tragenKein Armband, Anhänger oder mobiles Ladegerät im Alltag.
AutomatischDefinierte Ereignisse werden auch ohne aktive Mitwirkung erkannt.
FlexibelAlarm an Betreuung, Pflegedienst, Angehörige oder Notrufzentrale.
TestbarBegleitete Testphase mit Ihren Wohnungen und Ihren Abläufen.

Betreiber und Träger, die auf die KI-Raumassistenz von Livy Care setzen

Seniorenhilfe SMMP
Heinrichs Gruppe
DIAKOVERE
Caritas Erzdiözese Salzburg
Heimat Österreich
Praxisbeispiel · Seniorenhilfe SMMP

Servicewohnen mit automatischer Raumassistenz

Im neuen Servicewohnen am Haus Maria setzt die Seniorenhilfe SMMP auf Livy Care. Die Technologie läuft unauffällig im Hintergrund und unterstützt dort, wo ein klassischer Notrufknopf an seine Grenzen kommt. Für die Mieterinnen und Mieter bedeutet das zusätzliche Sicherheit, ohne dass sie im Alltag ein Gerät tragen oder bedienen müssen.

Frank Pfeffer

„Wir wagen den Schritt weg vom klassischen Hausnotruf und bieten unseren Mietern in diesem Haus die technische Unterstützung, die sie benötigen, während sie gleichzeitig ihre Unabhängigkeit bewahren können.“

Frank Pfeffer, Geschäftsführer der Seniorenhilfe SMMP
Servicewohnen Haus Maria, Seniorenhilfe SMMP
Die Sicherheitslücke

Ein aktiver Notruf funktioniert nur, wenn er ausgelöst werden kann

Der klassische Hausnotruf bleibt für viele Situationen sinnvoll. Seine Schutzwirkung hängt jedoch davon ab, dass der Sender getragen, erreicht und bewusst betätigt werden kann. Genau dort entstehen im Betreuten Wohnen relevante Lücken.

Der Sender wird nicht getragen

Armband oder Anhänger liegen auf dem Nachttisch, in der Ladeschale oder in einer Schublade. Wird der Sender aus Ablehnung, Scham oder Vergesslichkeit nicht getragen, entsteht eine Sicherheitslücke, die im Alltag häufig unsichtbar bleibt.

Ein Knopfdruck ist nicht möglich

Bei Bewusstlosigkeit, akuter Desorientierung, eingeschränkter Bewegungsfähigkeit oder einem eingeklemmten Arm stößt ein ausschließlich aktiv auszulösender Notruf an seine Grenzen.

Stille Auffälligkeiten bleiben unbemerkt

Auffällige Inaktivität oder ein ungewöhnlich langer Aufenthalt in einem definierten Bereich löst beim klassischen Knopfsystem keinen Alarm aus. Es bleibt still, bis jemand aktiv nach der Person sieht.

Die Antwort

Automatische Sicherheit, ohne den Alltag zu verändern

Livy Care wird fest an der Decke montiert und erkennt individuell konfigurierte Ereignisse im Raum. Ihre Mieterinnen und Mieter müssen dafür nichts tragen, laden, bedienen oder neu erlernen. Die Wohnung bleibt eine Wohnung und wird nicht zum Pflegezimmer.

  • Keine aktive Mitwirkung erforderlich. Der Schutz funktioniert auch dann, wenn jemand keinen Knopf erreichen oder betätigen kann.
  • Individuell konfigurierbar. Funktionen, Zeitfenster und Alarmwege werden passend zur Wohnung und zum Betreuungskonzept festgelegt.
  • Keine Bild- oder Tonaufzeichnung im Regelbetrieb. Sensible Daten werden nicht dauerhaft gespeichert.
  • Bestehende Abläufe bleiben nutzbar. Die Alarmierung kann an Betreuungskräfte, Pflegedienste, Angehörige oder eine Notrufzentrale erfolgen.
Mitarbeiterin nutzt die KI-Raumassistenz von Livy Care
Funktionen

Vier Funktionen für die Momente, in denen ein Knopfdruck nicht ausreicht

Livy Care konzentriert sich auf die Situationen, in denen ein klassischer Notrufknopf allein nicht weiterhilft, und ergänzt sie um eine direkte Sprachverbindung in die Wohnung.

Automatische Sturzerkennung

Stürze automatisch erkennen

Stürze im erfassten Raum werden automatisch erkannt, ohne dass die betroffene Person reagieren muss. Dadurch kann das Risiko einer unbemerkten langen Liegezeit deutlich reduziert werden.

Ohne Knopfdruck
Akustische Hilferuferkennung

Hilferufe wahrnehmen

Akustische Hilferufe werden erkannt und über die festgelegte Alarmkette weitergeleitet. Das hilft, wenn jemand ansprechbar ist, aber keinen Sender erreichen oder bedienen kann.

Freihändige Auslösung
Erkennung auffälliger Inaktivität

Auffällige Inaktivität melden

Individuelle Zeitfenster machen sichtbar, wenn im Raum ungewöhnlich lange keine Aktivität erkannt wird. So kann früher geprüft werden, ob Unterstützung benötigt wird.

Individuelle Zeitfenster
Gegensprechanlage mit Zwei-Wege-Audio

Gegensprechanlage nutzen

Über die integrierte Gegensprechfunktion kann Ihr Team direkt Kontakt in die Wohnung aufnehmen, die Lage einschätzen und beruhigen, noch bevor jemand vor Ort ist.

Zwei-Wege-Audio
Alarmierung

Wer informiert wird, richtet sich nach Ihrem Betreuungskonzept

Sie legen fest, welches Ereignis an wen weitergeleitet wird und wie die Eskalation erfolgt, falls die erste Ansprechperson nicht reagiert.

Betreuung und Pflegedienst

Mitarbeitende erhalten das erkannte Ereignis und die betreffende Wohnung auf dem festgelegten Endgerät. So kann gezielt geprüft werden, wo Unterstützung benötigt wird.

24/7-Notrufzentrale

Für Zeiten ohne Präsenz vor Ort kann eine Notrufzentrale die Situation klären und bei Bedarf weitere Hilfe veranlassen.

Angehörige optional einbinden

Abhängig vom gewünschten Modell können Angehörige gezielt in die Alarmkette aufgenommen werden. Rollen, Reihenfolge und Eskalation werden vorab eindeutig festgelegt.

Alarmierungswege werden projektspezifisch festgelegt. Eine Anbindung an bestehende Systeme wird vorab technisch geprüft.

Datenschutz und Akzeptanz

Sicherheit ohne permanente Beobachtung

Die Wohnung bleibt ein privater Lebensraum. Deshalb werden nur die Funktionen aktiviert, die für das vereinbarte Sicherheitskonzept notwendig sind.

Keine Aufzeichnung im Regelbetrieb

Es werden keine Bild- oder Tonaufnahmen des Alltags dauerhaft gespeichert.

Datensparsame Konfiguration

Pro Wohnung wird festgelegt, welche Ereignisse überhaupt erkannt und gemeldet werden.

Verschlüsselte Kommunikation

Die Übertragung an angebundene Systeme erfolgt verschlüsselt über definierte Zugriffswege.

Transparente Verantwortlichkeiten

Rollen, Berechtigungen, Alarmwege und Einwilligungsprozesse werden im Projekt gemeinsam festgelegt.

Einordnung

Welche Lösung deckt welche Situation ab?

Livy Care ersetzt nicht pauschal jedes bestehende System. Entscheidend ist, welche Risiken in der Wohnung abgedeckt werden sollen und welche Alarmierungswege bereits vorhanden sind.

KriteriumKlassischer HausnotrufLivy Care KI-Raumassistenz
AuslösungAktiv über Taster oder SenderAutomatisch bei definierten Ereignissen, zusätzlich über akustischen Hilferuf
Gerät am KörperJe nach System Armband oder Anhänger erforderlichKein Gerät am Körper notwendig
BewusstlosigkeitBei rein manueller Auslösung keine Alarmierung; automatische Fallsensoren sind modellabhängigStürze im erfassten Raum können automatisch gemeldet werden
Stille AuffälligkeitenWerden bei klassischen Knopfsystemen in der Regel nicht erkanntIndividuell definierte Inaktivitäts- und Zeitereignisse können gemeldet werden
Außerhalb der WohnungMobile Sender können je nach System auch außerhalb definierter Räume nutzbar seinRaumbezogene Erkennung innerhalb der ausgestatteten Bereiche
KommunikationÜber Basisstation oder mobiles Endgerät, abhängig vom SystemGegensprechanlage mit Zwei-Wege-Audio und Alarmbearbeitung über die konfigurierte Lösung
AlltagsaufwandSender muss getragen, geladen oder regelmäßig geprüft werdenKein tägliches Mitführen oder Bedienen durch die Mieterinnen und Mieter

Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Wohnform, Abdeckung, Alarmierungsorganisation und bestehenden Systemen ab.

Für Betreiber

Ein Sicherheitskonzept, das sich in den Betrieb integrieren lässt

Entscheidend ist nicht nur die Erkennung im Raum. Livy Care muss zu Ihren Gebäuden, Verantwortlichkeiten und vorhandenen Alarmwegen passen.

01

Für Bestand und Neubau

Wir prüfen gemeinsam, wie Livy Care in vorhandenen Wohnungen oder bereits in der Bau- und Ausstattungsplanung berücksichtigt werden kann.

02

Passende Alarmierungswege

Betreuungskräfte, Pflegedienste, Angehörige und Notrufzentrale werden entsprechend Ihrer Organisation eingebunden.

03

Individuelle Konfiguration

Nicht jede Wohnung benötigt dieselben Funktionen. Ereignisse und Zeitfenster werden passend zum vereinbarten Unterstützungsbedarf eingestellt.

04

Begleitete Einführung

Installation, Einweisung, Testbetrieb und Auswertung werden gemeinsam mit Ihrem Team vorbereitet und durchgeführt.

Ihre nächsten Schritte

Vom Anwendungsfall zum belastbaren Praxistest

Wir starten nicht mit einem flächendeckenden Rollout, sondern mit einem klar definierten Einsatzszenario und Ihren tatsächlichen Abläufen.

1

Eignung prüfen

Wir betrachten Wohnform, Zielgruppe, bestehende Technik und gewünschte Alarmierungswege und sagen offen, wo Livy Care sinnvoll eingesetzt werden kann.

2

Konzept festlegen

Gemeinsam definieren wir Funktionen, Rollen, Datenschutz, Alarmkette und Erfolgskriterien für die Testphase.

3

Testen und auswerten

Livy Care wird in ausgewählten Wohnungen eingesetzt. Anschließend bewerten Sie Nutzen, Akzeptanz und Abläufe auf Basis realer Erfahrungen.

Machen Sie Ihr Betreutes Wohnen sicherer, selbstbestimmter und zukunftsfähiger.

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, welche Sicherheitslücken Livy Care in Ihren Wohnungen sinnvoll schließen kann.