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title: KI Raumassistenz für Kliniken | Livy Care
description: "Livy Care unterstützt Kliniken mit KI-Raumassistenz: Stürze früher erkennen, Pflegekräfte entlasten, Ereignisse automatisch dokumentieren – ohne Wearables."
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- Lösung 
    - [Krankenhaus](https://livy-care.com/de/unsere-loesung-krankenhaus)
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    - [Eingliederungshilfe](https://livy-care.com/de/unsere-loesung-eingliederungshilfe)
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KI-Raumassistenz für Kliniken

# Vom Reagieren zum Vorausschauen. KI-Raumassistenz, die kritische Situationen im Patientenzimmer früher sichtbar macht.

Livy Care unterstützt Pflegekräfte auf Geriatrie, Neurologie und internistischen Stationen: Es erkennt definierte Situationen frühzeitig, dokumentiert automatisch und meldet zuverlässig, dezent von der Decke, ohne dass Patienten etwas tragen müssen.

[Whitepaper herunterladen](https://livy-form.typeform.com/to/taCA4HQv) [Gespräch vereinbaren](https://meetings.hubspot.com/livy-care/livy-care-vorstellung)

Server in Deutschland Cloud-Infrastruktur mit BSI-C5-Testat Wissenschaftlich untersucht

![Pflegekraft betreut Patientin in hellem Klinikzimmer](https://livy-care.com/hubfs/Hero%20Klinik%20Unterseite.png)

30%

geringere Arbeitsbelastung für Pflegekräfte

Universität Bielefeld, NASA-TLX-Erhebung

Kurz erklärt

## Was ist Livy Care im Krankenhaus?

**Livy Care ist die KI-Raumassistenz der HUM Systems GmbH für Kliniken und Pflegeeinrichtungen.** Das deckenmontierte System erkennt im Patientenzimmer Stürze sowie Situationen, die einem Sturz vorausgehen, und meldet sie über die bestehende Rufanlage an das Stationsteam. Zusätzlich dokumentiert Livy Care erkannte Ereignisse und gemessene Vitalwerte automatisch. Die Erkennung erfolgt passiv im Raum, sodass Patientinnen und Patienten kein Wearable tragen und keinen Knopf drücken müssen.

### Was erkennt Livy Care im Patientenzimmer?

Livy Care erkennt Stürze sowie Situationen, die einem Sturz häufig vorausgehen: **Unruhe im Bett**, das **Sitzen an der Bettkante** und das **Verlassen des Bettes**. Hinzu kommen **akustische Hilferufe**, das **Verlassen des Zimmers**, **längere Abwesenheit** und **auffällige Inaktivität**.

Weil das System diese Situationen meldet, bevor jemand ohne Hilfe aufsteht, kann die Pflegekraft früher im Zimmer sein. Welche Situationen gemeldet werden, wird pro Station und Zimmer konfiguriert.

### Was dokumentiert Livy Care automatisch?

Automatisch dokumentiert werden gemessene Vitalwerte, konkret **Blutdruck, Puls, Blutsauerstoff, Gewicht und Glukose** aus kompatibler CGM-Sensorik, sowie **erkannte Ereignisse** wie Stürze.

Die Dokumentation entsteht dort, wo behandelt wird, statt später am Stützpunkt. Sie ist damit etwas anderes als die Ereigniserkennung: Erkannt wird deutlich mehr, dokumentiert wird gezielt das, was in die Patientenakte gehört. Die medizinische Bewertung der Werte bleibt beim Behandlungsteam.

### Was ist eine KI-Raumassistenz?

Eine KI-Raumassistenz ist ein fest installiertes technisches Assistenzsystem, das Situationen in einem Raum sensorisch erfasst, mit künstlicher Intelligenz analysiert und bei definierten Ereignissen das Personal alarmiert.

Sie unterscheidet sich damit von punktuellen Meldern wie Sensormatten, die nur eine einzelne Fläche überwachen, und von Notrufsystemen, die eine aktive Handlung voraussetzen. Eine KI-Raumassistenz ersetzt kein Personal, sondern macht Situationen früher sichtbar.

### Worin unterscheidet sich Livy Care von Sensormatte und Notrufsystem?

Sensormatten erkennen den Kontakt mit einer definierten Fläche und lösen erst aus, wenn der Patient bereits aufgestanden ist. Notruf- und Klingelsysteme setzen voraus, dass jemand eine Taste drückt, was bei Delir, Demenz oder nach einem Sturz häufig nicht möglich ist.

Livy Care erfasst den gesamten Raum, erkennt mehrere Situationen parallel und benötigt weder eine Bodenfläche noch eine aktive Handlung. Livy Care ist ein Produkt der HUM Systems GmbH und ersetzt keine Pflegekraft.

**Führende Klinikgruppen** setzen auf Livy Care

![Asklepios Kliniken](https://livy-care.com/hubfs/Asklepios-2.png) ![MEDICLIN](https://livy-care.com/hubfs/Medicilin.png) ![Rhön Klinikum](https://livy-care.com/hubfs/Rh%C3%B6n%20Klinik.png)

Der Klinikalltag

## Warum stürzen Patientinnen und Patienten *in der Klinik?*

Drei Konstellationen bestimmen das Sturzrisiko auf Station besonders stark. Sie treten häufig gemeinsam auf und binden gerade nachts erheblichen pflegerischen Aufwand.

![Patient mit Delir auf Station](https://livy-care.com/hubfs/Delir.png)

### Delir

Ein akuter Verwirrtheitszustand, der nach Operationen plötzlich auftritt, über Tage anhält und mit Unruhe, Desorientierung und erhöhter Sturzgefahr einhergeht.

![Aeltere Patientin mit Demenz wird betreut](https://livy-care.com/hubfs/dement.png)

### Demenz

Betrifft immer mehr Patientinnen und Patienten, führt zu Desorientierung, erhöht das Sturzrisiko und bindet erheblichen pflegerischen Aufwand, besonders nachts.

![Mobilisation eines immobilen Patienten](https://livy-care.com/hubfs/immobil.png)

### Immobilität

Häufig Folge von Erkrankungen im Alter. Sie kostet Autonomie, erhöht das Sturzrisiko und erschwert die Rehabilitation, von der Lagerung bis zur Mobilisation.

Im Einsatz auf Ihrer Station

## Wo entlastet Livy Care *im Klinikalltag konkret?*

Drei Schwerpunkte, in denen Kliniken das System heute einsetzen.

Patientensicherheit

### Wie erkennt Livy Care Stürze und Sturzrisiken?

Livy Care meldet nicht erst den Sturz, sondern bereits die Situationen davor. Unruhe im Bett, das Sitzen an der Bettkante, das Verlassen von Bett und Zimmer sowie der Sturz selbst werden erkannt und in vier Stufen gemeldet, dezent von der Decke und ohne Knopfdruck.

- Frühwarnung in vier Stufen vom ersten Signal bis zum Sturz
- Akustische Hilferuferkennung, auch wenn niemand klingeln kann
- Automatische Dokumentation der erkannten Ereignisse

![Sturzpraevention am Patientenbett mit Livy Care](https://livy-care.com/hubfs/ChatGPT%20Image%2014.%20Juni%202026%2c%2011_11_28.png)

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Entlastung für das Team

### Kann Livy Care eine Sitzwache entlasten?

Gerade in Gerontopsychiatrie und Geriatrie fehlt das Personal für durchgehende Sitzwachen. Livy Care meldet, wenn ein gefährdeter Patient das Bett oder den Raum verlässt, und schafft zusätzliche Sicherheit dort, wo dauerhafte Präsenz nicht leistbar ist.

- Gezielte Alarmierung statt fester Kontrollgänge
- Entlastung für Demenz- und Delir-Teams
- Mehr Ruhe im Nachtdienst

![Pflegekraft erhaelt Alarm im Nachtdienst](https://livy-care.com/hubfs/klinik%20raum%20verlassen.png)

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Internistische Stationen

### Wie unterstützt Livy Care beim Glukose-Monitoring?

Auf internistischen Stationen mit Erstdiagnosen und schwieriger Einstellung bindet die manuelle Glukose-Erfassung Zeit. Livy Care liest kompatible Glukose-Sensorik aus, überträgt die Werte automatisch in die Dokumentation und weist auf zuvor definierte Grenzwertüber- und -unterschreitungen hin.

- Keine manuelle Erfassung, automatische Übergabe in die Doku
- Hinweis bei den von der Station festgelegten Grenzwerten
- Mehr Übersicht bei der Neueinstellung

![Blutzucker-Monitoring ohne manuelles Messen](https://livy-care.com/hubfs/blutzuckermonitoring.png)

So funktioniert Livy Care

## Wie funktioniert eine *KI-Raumassistenz technisch?*

Deckensensorik, KI-Analyse und Integration in Rufanlage und Klinikinformationssystem. Vier Stufen, von der Erkennung bis zur Entscheidung.

01

Erkennen

### Sicherheit rund um die Uhr

- Sturzerkennung in Echtzeit
- Akustischer Hilferuf ohne Knopfdruck
- Frühwarnung beim Bett-Verlassen
- Dezent von der Decke, ohne Wearable

02

Dokumentieren

### Automatische Dokumentation

- Glukosewerte ohne manuelles Messen
- Vitaldaten nach jeder Messung
- Lagerungs- und Positionierungshinweise
- Aktivitätsprofile über Tag und Nacht

03

Entlasten

### Personaleffizienz im Alltag

- Weniger Kontrollgänge im Nachtdienst
- Bedarfsgerechte Alarmierung
- Entlastung bei Druck und Belastung
- Mehr Zeit am Patienten

04

Entscheiden

### Entscheidungshilfe

- Risikomuster früh erkennen
- Datenbasis für Fallbesprechungen
- Kennzahlen für QM und Träger
- Vorausschauend statt reaktiv

Sicherheit rund um die Uhr

## Welche Situationen erkennt Livy Care *im Patientenzimmer?*

Die KI-Raumassistenz erkennt risikoreiche Situationen frühzeitig, etwa nächtliche Unruhe oder das Verlassen des Bettes, und meldet sie automatisiert an das Stationsteam. Kommt es dennoch zu einem Sturz, sendet das System in Echtzeit einen Alarm. Welche Ereignisse aktiv sind, legen Sie pro Station und Zimmer fest.

![Unruhe im Bett erkennen](https://livy-care.com/hubfs/Unruhe%20im%20Bett.png)

### Unruhe im Bett

Frühe Anzeichen für ein bevorstehendes Aufstehen, besonders relevant bei Delir.

![Sitzen am Bettrand erkennen](https://livy-care.com/hubfs/Sitzen%20am%20Bettrand.png)

### Sitzen an der Bettkante

Die kritischste Phase vor vielen nächtlichen Stürzen auf Station.

![Lange Abwesenheit vom Zimmer erkennen](https://livy-care.com/hubfs/Lange%20Abwesenheit.png)

### Lange Abwesenheit

Erkennt, wenn ein Patient ungewöhnlich lange nicht ins Zimmer zurückkehrt.

![Personal-Ruf](https://livy-care.com/hubfs/Personal%20Alarm%20SOS%20Ruf.png)

### Personal-Ruf

Personal kann sich Unterstützung anfordern.

![Sturzereignis erkennen](https://livy-care.com/hubfs/Sturz.png)

### Sturzereignis

Sofortiger Alarm an das Stationsteam über die bestehende Rufanlage.

![Raum verlassen erkennen](https://livy-care.com/hubfs/Lauftendenzen.png)

### Raum verlassen

Relevant bei Weglauftendenz und Desorientierung, etwa bei Demenz.

![Akustischen Hilferuf erkennen](https://livy-care.com/hubfs/Hilferuf.png)

### Akustischer Hilferuf

Rufe nach Hilfe werden erkannt, auch wenn die Klingel nicht erreichbar ist.

![Gegensprechfunktion ins Patientenzimmer](https://livy-care.com/hubfs/Gegenssprechfunktion.png)

### Gegensprechfunktion

Direkter Kontakt ins Zimmer über Zwei-Wege-Audio, noch vor dem Eintreffen.

Automatische Dokumentation

## Wie werden Vitalwerte *automatisch dokumentiert?*

Livy Care überträgt Messwerte aus angebundenen Geräten automatisch in die digitale Dokumentation. Blutdruck, Blutsauerstoff, Puls und Gewicht landen ohne manuelle Eingabe an der richtigen Stelle. Das spart Zeit, vermeidet Übertragungsfehler und schafft eine nachvollziehbare Verlaufskurve.

**Vitaldaten ohne Mehraufwand**Blutdruck, Blutsauerstoff, Puls und Gewicht werden direkt in die Dokumentation übernommen.

**Kontinuierliches Glukose-Monitoring**Über kompatible CGM-Sensorik werden Glukosewerte fortlaufend erfasst und im Verlauf dargestellt.

**Weniger Fehler, mehr Nachvollziehbarkeit**Automatisch erfasste Werte sind sauber zugeordnet, zeitlich exakt und jederzeit prüfbar.

BlutdruckSpO₂PulsGewichtGlukose (CGM)

BM

**Zimmer 214 · B. Müller**Letzte Messung vor 2 Min.

Übertragen ins KIS

Blutdruck

128/82 mmHg

Puls

74 bpm

SpO₂

97 %

Gewicht

71,4 kg

Glukose · CGM

112 mg/dL

Anbindung Klinikinformationssystem

## Direkt verbunden *mit Ihrem KIS*

Erkannte Ereignisse und erfasste Werte fließen automatisch in Ihr bestehendes Klinikinformationssystem. Keine Doppelerfassung, keine Insellösung. Livy Care fügt sich über offene Schnittstellen in Ihre vorhandene IT-Landschaft ein.

**Livy Care Sensor**Erkennt Ereignisse und erfasst Vitalwerte im Patientenzimmer

**Sichere Schnittstelle**Verschlüsselte Übergabe, Verarbeitung in deutschen Rechenzentren

**Ihr KIS**Ereignisse und Werte stehen direkt an der richtigen Stelle

Erprobte Anbindungen und Schnittstellen

REST API MQTT ESPA Weitere auf Anfrage

Integration statt Insellösung

## Wie erreicht ein Alarm *Ihr Stationsteam?*

![Benachrichtigung auf Tablet und Stationstelefon](https://livy-care.com/hubfs/IT%20Livy%20Care.png)

#### Über bestehende Wege benachrichtigen

Meldungen erreichen Ihr Team dort, wo es ohnehin hinschaut. Es entsteht keine zusätzliche Oberfläche, die im Alltag beobachtet werden muss.

Bestehende Rufanlage Stationstelefon App auf Tablet Desktop am Stützpunkt

#### Regelbasierte Weiterleitung

Sie legen fest, welcher Alarm wen erreicht und wann eskaliert wird. Livy Care passt sich Ihren Abläufen an, nicht umgekehrt. Die technische Dokumentation stellen wir Ihrem IT-Team zur Verfügung.

#### Datenverarbeitung und Standards

Betrieb in deutschen Rechenzentren auf einer Cloud-Infrastruktur mit BSI-C5-Testat. Privacy by Design, Verarbeitung nach DSGVO.

Aus der Praxis

## Erprobt in der Geriatrie der *MEDICLIN Gruppe.*

![Pflegedienstleitung MEDICLIN Waldkrankenhaus Bad Dueben](https://livy-care.com/hubfs/1728897119986%20(1).jpeg)

> Durch die sofortige Hilferuferkennung konnte einer Patientin, die sich mit letzter Kraft an der Bettkante festhielt, rechtzeitig geholfen werden. Ein Sturz wurde so verhindert.

AH

**Anja Hübscher**Pflegedienstleitung, MEDICLIN Waldkrankenhaus Bad Düben

Einzelfallbericht aus dem laufenden Betrieb einer geriatrischen Station.

Wirtschaftliche Einordnung

## Welche wirtschaftlichen Folgen hat *ein Sturz in der Klinik?*

In der Klinik wiegt ein Sturz schwerer als in der Langzeitpflege. Er wirkt auf Liegezeit, Folgekosten und Qualität, gleich dreifach.

Liegezeit & Fallpauschalen

### Verweildauer im Blick

Eine sturzbedingte Verletzung verlängert die Bettbelegung. Über DRG Fallpauschalen schlägt jeder zusätzliche Tag direkt auf die Kostenseite durch.

Folgekosten

### Komplikationen vermeiden

Innerklinische Sturzfolgen ziehen zusätzliche Leistungen nach sich. Eine frühere Reaktion kann dieses Risiko verringern.

Qualität & Reputation

### Belastbare Kennzahlen

Objektive, standortübergreifend vergleichbare Daten zu Sturzraten und Reaktionszeiten stärken Qualität und Außendarstellung.

Wissenschaftlich untersucht

## Welche Belege gibt es für *die Entlastung durch Livy Care?*

Livy Care wurde in mehreren unabhängigen Untersuchungen begleitet. Die folgenden Ergebnisse beziehen sich auf Entlastung und Zeitaufwand, nicht auf eine gemessene Reduktion von Stürzen.

34%

**weniger Zeitaufwand** bei der Vitaldatenmessung

FH Oberösterreich gemeinsam mit dem Seniorenzentrum Linz, Erhebung im laufenden Betrieb

51 Std.

**mehr Zeit für Patienten** pro Bereich und Monat durch automatisierte Routinedokumentation

FH Oberösterreich gemeinsam mit dem Seniorenzentrum Linz

30%

**geringere Arbeitsbelastung** der Pflegekräfte

Universität Bielefeld, Erhebung mittels NASA-TLX

Die Untersuchungen wurden überwiegend in der stationären Langzeitpflege durchgeführt. Die Übertragbarkeit auf einzelne Klinikstationen hängt von Fachrichtung, Personalschlüssel und Prozessen ab. Methodik, Studiendesign und vollständige Ergebnisse stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung.

Häufige Fragen

## Was Kliniken vor der Einführung *am häufigsten fragen.*

Verhindert Livy Care Stürze?

Nein. Livy Care erkennt definierte Situationen wie Unruhe im Bett, das Sitzen an der Bettkante, das Verlassen von Bett oder Zimmer sowie den Sturz selbst und meldet sie an das Pflegeteam. Dadurch kann früher reagiert werden. Ob ein Sturz verhindert wird, hängt von der pflegerischen Intervention ab. Eine vollständige Erkennung aller Ereignisse kann kein System dieser Art zusichern.

Wie funktioniert die Sturzerkennung ohne Wearable?

Die Sensorik ist an der Decke des Patientenzimmers montiert und erfasst Bewegungs- und Aufenthaltsmuster im Raum. Eine KI-Analyse ordnet diese Muster definierten Ereignissen zu und löst bei Bedarf einen Alarm aus. Patientinnen und Patienten müssen weder ein Armband noch einen Sender tragen und keinen Knopf drücken. Das ist besonders bei Delir und Demenz relevant, weil tragbare Systeme dort häufig abgelegt oder nicht bedient werden.

Kann Livy Care eine Sitzwache ersetzen?

Nein. Eine angeordnete Sitzwache ersetzt Livy Care nicht. Das System kann jedoch dort zusätzliche Sicherheit schaffen, wo eine durchgehende persönliche Präsenz personell nicht leistbar ist, indem es das Verlassen von Bett oder Zimmer meldet. Die Entscheidung über die Betreuungsform trifft weiterhin das Behandlungsteam.

Ist Livy Care ein Medizinprodukt?

Livy Care ist ein technisches Assistenzsystem zur Unterstützung von Pflege- und Behandlungsteams. Es erfasst und dokumentiert definierte Ereignisse und Messwerte. Es stellt keine Diagnosen, gibt keine Therapieempfehlungen und ersetzt keine ärztliche oder pflegerische Beurteilung. Für die regulatorische Einordnung in Ihrem konkreten Einsatzszenario sprechen Sie uns bitte an.

Auf welchen Stationen wird Livy Care typischerweise eingesetzt?

Am häufigsten in der Geriatrie, in der Neurologie, in der Gerontopsychiatrie und auf internistischen Stationen. Gemeinsam ist diesen Bereichen ein hoher Anteil an Patientinnen und Patienten mit Delir, Demenz oder eingeschränkter Mobilität sowie ein hoher Betreuungsaufwand im Nachtdienst. Eingesetzt wird das System sowohl in Einzelzimmern als auch in Mehrbettzimmern, abhängig von der Konfiguration.

Werden Patientinnen und Patienten im Zimmer gefilmt?

Livy Care ist kein Videoüberwachungssystem. Das System wertet Sensordaten aus, um definierte Situationen zu erkennen, und stellt dem Pflegeteam Ereignismeldungen bereit, keinen laufenden Bildstream zur Beobachtung. Für die konkrete Ausgestaltung in Ihrer Klinik stellen wir Ihnen ein technisches Datenschutzkonzept zur Verfügung, das Verarbeitung, Speicherfristen und Zugriffsrechte beschreibt.

Wo werden die Daten verarbeitet und gespeichert?

Die Verarbeitung erfolgt in Rechenzentren in Deutschland auf einer Cloud-Infrastruktur, für die ein BSI-C5-Testat vorliegt. Das Testat bezieht sich auf die genutzte Infrastruktur, nicht auf Livy Care als Produkt. Die Verarbeitung erfolgt nach DSGVO, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung wird geschlossen.

Brauchen wir eine Einwilligung der Patientinnen und Patienten?

Die datenschutzrechtliche Grundlage hängt vom Einsatzzweck, vom Bundesland und von der internen Ausgestaltung ab und wird pro Einrichtung festgelegt. In der Praxis werden Patientinnen, Patienten und Angehörige über das System informiert und die Nutzung wird im Aufnahme- und Behandlungsprozess dokumentiert. Wir unterstützen Sie mit Musterunterlagen und einer technischen Beschreibung für Ihren Datenschutzbeauftragten. Eine rechtliche Bewertung des Einzelfalls ersetzt das nicht.

Wie wird Livy Care an KIS und Rufanlage angebunden?

Über offene Schnittstellen: REST API, MQTT und ESPA. Erkannte Ereignisse und erfasste Werte fließen in das bestehende Klinikinformationssystem, Alarme laufen in die bestehende Rufanlage, auf Stationstelefone, in die App auf dem Tablet oder auf den Desktop am Stützpunkt. Ziel ist, dass keine zusätzliche Oberfläche entsteht, die im Alltag zusätzlich beobachtet werden muss. Die technische Dokumentation stellen wir Ihrem IT-Team zur Verfügung.

Wie aufwendig ist die Installation auf einer Station?

Die Sensorik wird an der Zimmerdecke montiert und benötigt eine Stromversorgung sowie eine Netzwerkanbindung. Bauliche Eingriffe sind in der Regel nicht erforderlich. Vor der Installation erfolgt eine Netzwerk- und Standortanalyse, danach die Einrichtung der Alarmwege und die Einweisung des Teams. Den konkreten Ablauf und Zeitbedarf stimmen wir stationsbezogen ab.

Welche Belege gibt es für die Entlastung des Pflegepersonals?

Livy Care wurde unter anderem von der Universität Bielefeld mittels NASA-TLX untersucht, mit einer gemessenen Reduktion der Arbeitsbelastung um rund 30 Prozent, sowie von der FH Oberösterreich gemeinsam mit dem Seniorenzentrum Linz, mit 34 Prozent weniger Zeitaufwand bei der Vitaldatenmessung. Diese Untersuchungen wurden überwiegend in der stationären Langzeitpflege durchgeführt. Die Übertragbarkeit auf eine konkrete Klinikstation hängt von Fachrichtung, Personalschlüssel und Prozessen ab.

Fachlich verantwortlich: **Amir Humanfar, CMO** Zuletzt aktualisiert: **31.08.2026** Herausgeber: **HUM Systems GmbH**

## Lassen Sie uns über Ihre Stationen sprechen.

Wir hören erst zu. Dann rechnen wir gemeinsam mit Ihren Belegungs- und Stationszahlen durch, was Livy Care für Ihre Klinik konkret leisten kann.

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      "text" : "Nein. Livy Care erkennt definierte Situationen wie Unruhe im Bett, das Sitzen an der Bettkante, das Verlassen von Bett oder Zimmer sowie den Sturz selbst und meldet sie an das Pflegeteam. Dadurch kann früher reagiert werden. Ob ein Sturz verhindert wird, hängt von der pflegerischen Intervention ab. Eine vollständige Erkennung aller Ereignisse kann kein System dieser Art zusichern."
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    "name" : "Verhindert Livy Care Stürze?"
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      "text" : "Die Sensorik ist an der Decke des Patientenzimmers montiert und erfasst Bewegungs- und Aufenthaltsmuster im Raum. Eine KI-Analyse ordnet diese Muster definierten Ereignissen zu und löst bei Bedarf einen Alarm aus. Patientinnen und Patienten müssen weder ein Armband noch einen Sender tragen und keinen Knopf drücken. Das ist besonders bei Delir und Demenz relevant, weil tragbare Systeme dort häufig abgelegt oder nicht bedient werden."
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    "name" : "Wie funktioniert die Sturzerkennung ohne Wearable?"
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      "text" : "Nein. Eine angeordnete Sitzwache ersetzt Livy Care nicht. Das System kann jedoch dort zusätzliche Sicherheit schaffen, wo eine durchgehende persönliche Präsenz personell nicht leistbar ist, indem es das Verlassen von Bett oder Zimmer meldet. Die Entscheidung über die Betreuungsform trifft weiterhin das Behandlungsteam."
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    "name" : "Kann Livy Care eine Sitzwache ersetzen?"
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      "text" : "Livy Care ist ein technisches Assistenzsystem zur Unterstützung von Pflege- und Behandlungsteams. Es erfasst und dokumentiert definierte Ereignisse und Messwerte. Es stellt keine Diagnosen, gibt keine Therapieempfehlungen und ersetzt keine ärztliche oder pflegerische Beurteilung. Für die regulatorische Einordnung in Ihrem konkreten Einsatzszenario sprechen Sie uns bitte an."
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    "name" : "Ist Livy Care ein Medizinprodukt?"
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      "text" : "Am häufigsten in der Geriatrie, in der Neurologie, in der Gerontopsychiatrie und auf internistischen Stationen. Gemeinsam ist diesen Bereichen ein hoher Anteil an Patientinnen und Patienten mit Delir, Demenz oder eingeschränkter Mobilität sowie ein hoher Betreuungsaufwand im Nachtdienst. Eingesetzt wird das System sowohl in Einzelzimmern als auch in Mehrbettzimmern, abhängig von der Konfiguration."
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    "name" : "Auf welchen Stationen wird Livy Care typischerweise eingesetzt?"
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      "text" : "Livy Care ist kein Videoüberwachungssystem. Das System wertet Sensordaten aus, um definierte Situationen zu erkennen, und stellt dem Pflegeteam Ereignismeldungen bereit, keinen laufenden Bildstream zur Beobachtung. Für die konkrete Ausgestaltung in Ihrer Klinik stellen wir Ihnen ein technisches Datenschutzkonzept zur Verfügung, das Verarbeitung, Speicherfristen und Zugriffsrechte beschreibt."
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    "name" : "Werden Patientinnen und Patienten im Zimmer gefilmt?"
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      "text" : "Die Verarbeitung erfolgt in Rechenzentren in Deutschland auf einer Cloud-Infrastruktur, für die ein BSI-C5-Testat vorliegt. Das Testat bezieht sich auf die genutzte Infrastruktur, nicht auf Livy Care als Produkt. Die Verarbeitung erfolgt nach DSGVO, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung wird geschlossen."
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    "name" : "Wo werden die Daten verarbeitet und gespeichert?"
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      "text" : "Die datenschutzrechtliche Grundlage hängt vom Einsatzzweck, vom Bundesland und von der internen Ausgestaltung ab und wird pro Einrichtung festgelegt. In der Praxis werden Patientinnen, Patienten und Angehörige über das System informiert und die Nutzung wird im Aufnahme- und Behandlungsprozess dokumentiert. Wir unterstützen Sie mit Musterunterlagen und einer technischen Beschreibung für Ihren Datenschutzbeauftragten. Eine rechtliche Bewertung des Einzelfalls ersetzt das nicht."
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    "name" : "Brauchen wir eine Einwilligung der Patientinnen und Patienten?"
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      "text" : "Über offene Schnittstellen: REST API, MQTT und ESPA. Erkannte Ereignisse und erfasste Werte fließen in das bestehende Klinikinformationssystem, Alarme laufen in die bestehende Rufanlage, auf Stationstelefone, in die App auf dem Tablet oder auf den Desktop am Stützpunkt. Ziel ist, dass keine zusätzliche Oberfläche entsteht, die im Alltag zusätzlich beobachtet werden muss. Die technische Dokumentation stellen wir Ihrem IT-Team zur Verfügung."
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    "name" : "Wie wird Livy Care an KIS und Rufanlage angebunden?"
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      "text" : "Die Sensorik wird an der Zimmerdecke montiert und benötigt eine Stromversorgung sowie eine Netzwerkanbindung. Bauliche Eingriffe sind in der Regel nicht erforderlich. Vor der Installation erfolgt eine Netzwerk- und Standortanalyse, danach die Einrichtung der Alarmwege und die Einweisung des Teams. Den konkreten Ablauf und Zeitbedarf stimmen wir stationsbezogen ab."
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    "name" : "Wie aufwendig ist die Installation auf einer Station?"
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      "text" : "Livy Care wurde unter anderem von der Universität Bielefeld mittels NASA-TLX untersucht, mit einer gemessenen Reduktion der Arbeitsbelastung um rund 30 Prozent, sowie von der FH Oberösterreich gemeinsam mit dem Seniorenzentrum Linz, mit 34 Prozent weniger Zeitaufwand bei der Vitaldatenmessung. Diese Untersuchungen wurden überwiegend in der stationären Langzeitpflege durchgeführt. Die Übertragbarkeit auf eine konkrete Klinikstation hängt von Fachrichtung, Personalschlüssel und Prozessen ab."
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    "name" : "Welche Belege gibt es für die Entlastung des Pflegepersonals?"
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