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title: "Liegetrauma und Demenz: Schnellere Hilfe dank KI-Sturzerkennung"
description: Das Gefühl, nach einem Sturz, nicht wieder von selbst aufstehen zu können kann ein sogenanntes Liegetrauma auslösen. KI-Sturzerkennung als Lösungsansatz.
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# Liegetrauma und Demenz: Schnellere Hilfe dank KI-Sturzerkennung

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 Veröffentlicht am 28.07.2023  Zuletzt aktualisiert am 30.09.2026

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![Liegetrauma und Demenz: KI-Sturzerkennung als Rettung ](https://livy-care.com/hubfs/Blog-Liegetrauma_klein.jpg)

> **Das Wichtigste in Kürze**
> 
> - Langes Liegen nach einem Sturz kann zu einem Liegetrauma mit Unterkühlung, Flüssigkeitsmangel sowie Druck- und Muskelschäden führen.
> - Menschen mit Demenz können besonders gefährdet sein, wenn sie die Situation nicht einordnen oder selbstständig Hilfe rufen können.
> - Automatische Sturzerkennung kann konfigurierte Sturzereignisse melden, ohne dass die betroffene Person einen Notrufknopf drücken muss.
> - Eine solche Meldung kann helfen, unbemerktes Liegen zu verkürzen. Voraussetzung sind verlässliche Alarmwege, klare Zuständigkeiten und eine zeitnahe Reaktion des Pflegepersonals.
> - Automatische Sturzerkennung ersetzt weder die individuelle Sturzprophylaxe noch die pflegefachliche und medizinische Beurteilung.

Bleibt ein Mensch nach einem Sturz längere Zeit unbemerkt am Boden liegen, können zusätzlich zur eigentlichen Sturzverletzung weitere gesundheitliche Komplikationen entstehen. Bei Menschen mit Demenz kann dieses Risiko besonders relevant sein. Sie können eine Situation möglicherweise nicht richtig einordnen, keinen Hilferuf auslösen oder dem Pflegepersonal nicht mitteilen, wo sie sich befinden.

Eine automatische Sturzerkennung kann keinen Sturz sicher verhindern oder vorhersagen. Sie kann jedoch konfigurierte Sturzereignisse erkennen und eine Meldung auslösen. Dadurch kann das Pflegepersonal schneller auf die Situation aufmerksam werden und die Dauer des unbemerkten Liegens möglicherweise verkürzen.

| **Inhalt:** 1. [Was ist ein Liegetrauma?](https://livy-care.com/de/livy-care-blog/die-schwerwiegenden-folgen-von-liegetraumen-bei-dementen-menschen-und-wie-ki-basierte-sturzerkennung-ihnen-vorbeugen-kann#Liegetrauma) 2. [Welche gesundheitlichen Folgen kann langes Liegen haben?](https://livy-care.com/de/livy-care-blog/die-schwerwiegenden-folgen-von-liegetraumen-bei-dementen-menschen-und-wie-ki-basierte-sturzerkennung-ihnen-vorbeugen-kann#Folgen) 3. [Warum kann das Risiko bei Menschen mit Demenz erhöht sein?](https://livy-care.com/de/livy-care-blog/die-schwerwiegenden-folgen-von-liegetraumen-bei-dementen-menschen-und-wie-ki-basierte-sturzerkennung-ihnen-vorbeugen-kann#Demenz-Risiko) 4. [Wie unterstützt KI-Sturzerkennung eine schnellere Reaktion?](https://livy-care.com/de/livy-care-blog/die-schwerwiegenden-folgen-von-liegetraumen-bei-dementen-menschen-und-wie-ki-basierte-sturzerkennung-ihnen-vorbeugen-kann#schnell-reagieren) 5. [Welche Rolle spielen Bett- und Raumverlassen?](https://livy-care.com/de/livy-care-blog/die-schwerwiegenden-folgen-von-liegetraumen-bei-dementen-menschen-und-wie-ki-basierte-sturzerkennung-ihnen-vorbeugen-kann#bett-raum-verlassen) 6. [Was kann automatische Sturzerkennung nicht leisten?](https://livy-care.com/de/livy-care-blog/die-schwerwiegenden-folgen-von-liegetraumen-bei-dementen-menschen-und-wie-ki-basierte-sturzerkennung-ihnen-vorbeugen-kann#was-geht-nicht) 7. [Was müssen Pflegeeinrichtungen organisatorisch klären?](https://livy-care.com/de/livy-care-blog/die-schwerwiegenden-folgen-von-liegetraumen-bei-dementen-menschen-und-wie-ki-basierte-sturzerkennung-ihnen-vorbeugen-kann#organisatorisches) 8. [Häufige Fragen](https://livy-care.com/de/livy-care-blog/die-schwerwiegenden-folgen-von-liegetraumen-bei-dementen-menschen-und-wie-ki-basierte-sturzerkennung-ihnen-vorbeugen-kann#FAQ) 9. <https://livy-care.com/de/livy-care-blog/die-schwerwiegenden-folgen-von-liegetraumen-bei-dementen-menschen-und-wie-ki-basierte-sturzerkennung-ihnen-vorbeugen-kann#FAQ>[Fazit](https://livy-care.com/de/livy-care-blog/die-schwerwiegenden-folgen-von-liegetraumen-bei-dementen-menschen-und-wie-ki-basierte-sturzerkennung-ihnen-vorbeugen-kann#Fazit) |
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## Was ist ein Liegetrauma?

Als Liegetrauma werden gesundheitliche Folgen bezeichnet, die entstehen können, wenn eine Person nach einem Sturz oder einem anderen akuten Ereignis längere Zeit unbeabsichtigt am Boden liegt und nicht selbstständig aufstehen kann.

In der internationalen Forschung wird dafür häufig der Begriff „Long Lie“ verwendet. Eine einheitliche zeitliche Grenze gibt es allerdings nicht. Manche Veröffentlichungen sprechen bereits nach einer Stunde von einem langen Liegen, andere verwenden längere Zeiträume. Entscheidend ist deshalb nicht allein die Anzahl der Stunden, sondern auch der Gesundheitszustand der Person, die erlittenen Verletzungen und die Umgebung, in der sie liegt. Darauf weist eine wissenschaftliche [Übersichtsarbeit zum Begriff „Long Lie“](https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10463813/) hin.

Ein Liegetrauma ist vom eigentlichen Sturz zu unterscheiden. Eine Person kann sich beim Sturz verletzen und zusätzlich durch das anschließende lange Liegen gesundheitliche Schäden erleiden. Umgekehrt kann langes Liegen auch nach anderen Ereignissen auftreten, etwa nach einem Kreislaufproblem oder einer akuten Erkrankung.

## Welche gesundheitlichen Folgen kann langes Liegen haben?

Wie schwer die Folgen sind, hängt unter anderem von der Dauer des Liegens, der Raumtemperatur, bestehenden Erkrankungen, der Flüssigkeitsversorgung und möglichen Sturzverletzungen ab.

Mögliche Komplikationen sind:

- Unterkühlung
- Flüssigkeitsmangel
- Druckschäden an Haut und Gewebe
- Schmerzen und Bewegungseinschränkungen
- Muskelabbau und Muskelschädigungen
- Kreislaufprobleme
- eine Verschlechterung bestehender Erkrankungen
- psychische Folgen wie Angst vor weiteren Stürzen

Längere Druckbelastung und Bewegungslosigkeit können insbesondere bei älteren oder gesundheitlich geschwächten Menschen zusätzliche Komplikationen verursachen. Eine medizinische Übersichtsarbeit beschreibt unter anderem Druckschäden und Veränderungen bestimmter Muskelwerte als mögliche Hinweise auf langes Liegen nach einem Sturz. Die konkreten Folgen müssen jedoch immer individuell medizinisch beurteilt werden.   
[Übersicht zu den Folgen und Behandlungsmöglichkeiten nach langem Liegen](https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9284880/)

Auch wenn äußerlich keine schwere Verletzung erkennbar ist, kann nach einem Sturz eine medizinische Abklärung erforderlich sein. Automatische Sturzerkennung kann diese Beurteilung nicht übernehmen. Sie kann lediglich dazu beitragen, dass das Ereignis schneller bemerkt wird.

## Warum kann das Risiko bei Menschen mit Demenz erhöht sein?

Menschen mit Demenz sind keine einheitliche Risikogruppe. Mobilität, Orientierung und Unterstützungsbedarf unterscheiden sich von Person zu Person. Dennoch können bestimmte Veränderungen das Risiko eines Sturzes oder langen unbemerkten Liegens erhöhen.

Dazu können gehören:

- Veränderungen von Gangbild und Gleichgewicht
- Schwierigkeiten bei der räumlichen Orientierung
- eingeschränkte Aufmerksamkeit
- eine veränderte Einschätzung von Gefahren
- nächtliche Unruhe oder eine ausgeprägte Lauftendenz
- Schwierigkeiten, einen Notrufknopf zu finden oder zu bedienen
- eingeschränkte Möglichkeiten, nach einem Sturz Hilfe zu rufen
- fehlende Erinnerung an ein bereits geschehenes Sturzereignis

Eine große Beobachtungsstudie mit älteren Menschen in Wales fand bei Personen mit Demenz eine höhere Wahrscheinlichkeit für sturzbedingte Behandlungen in einer Notaufnahme oder einem Krankenhaus. Solche Ergebnisse beschreiben einen statistischen Zusammenhang, ersetzen aber nicht die individuelle Risikoeinschätzung in der Pflegeeinrichtung.   
[Studie zu Stürzen, Demenz und Gebrechlichkeit](https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35932242/)

Gerade nach einem nächtlichen Sturz kann es vorkommen, dass ein Mensch mit Demenz die Situation nicht richtig einordnet. Die Person ruft möglicherweise nicht um Hilfe, versucht wiederholt allein aufzustehen oder bleibt am Boden liegen. Ein klassischer Notrufknopf hilft in dieser Situation nur, wenn er erreichbar ist und bewusst ausgelöst werden kann.

## Wie unterstützt KI-Sturzerkennung eine schnellere Reaktion?

KI-basierte Sturzerkennungssysteme werten Sensorsignale aus, um konfigurierte Sturzereignisse zu erkennen und eine Meldung auszulösen. Sie suchen nicht nach Vorzeichen eines drohenden Sturzes und sagen keine zukünftigen Ereignisse voraus.

Eine typische Alarmkette besteht aus 5 Schritten:

1. Das System erkennt ein als Sturz konfiguriertes Ereignis.
2. Es löst automatisch eine Meldung aus.
3. Die Meldung wird an den festgelegten Alarmweg übergeben.
4. Eine zuständige Pflegekraft prüft die Situation.
5. Die erforderliche Unterstützung oder medizinische Hilfe wird eingeleitet.

Der zentrale Unterschied zu einem aktiv auszulösenden Notruf besteht darin, dass die gestürzte Person nicht selbst einen Knopf drücken oder um Hilfe rufen muss.

Livy Care ist die KI-Raumassistenz der HUM Systems GmbH für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser. Das deckenmontierte System erkennt Stürze, Hilferufe sowie individuell konfigurierte Ereignisse wie Bett- und Raumverlassen und alarmiert zuständige Pflegekräfte über angebundene Endgeräte oder Rufsysteme. Die Erkennung erfolgt passiv im Raum, sodass Bewohnerinnen, Bewohner oder Patientinnen und Patienten kein Wearable tragen und keinen Notruf selbst auslösen müssen.

Dafür kombiniert Livy Care Radar, Computer Vision und Akustik im Rahmen einer Sensorfusion. Die Informationen unterschiedlicher Sensortypen werden dabei gemeinsam ausgewertet. Wie die Technologie funktioniert, erklärt unser Artikel [Sensorfusion: Das Technologieprinzip von Livy Care](https://livy-care.com/de/livy-care-blog/sensorfusion?hsLang=de)

Ob daraus tatsächlich eine schnellere Hilfe entsteht, hängt nicht nur von der Erkennung ab. Ebenso wichtig sind eine funktionierende technische Anbindung, eindeutig geregelte Zuständigkeiten und ein klarer Reaktionsprozess innerhalb der Einrichtung.

Für Menschen mit Demenz ist entscheidend, welche Mitwirkung die jeweilige Lösung voraussetzt. Die Tabelle zeigt drei Beispiele:

| Lösung | Auslösung | Voraussetzung an die Person | Grenze |
| --- | --- | --- | --- |
| **Notrufknopf** | Die Person löst den Notruf selbst aus. | Sie muss den Knopf erreichen und bedienen können. | Kann sie nach einem Sturz nicht reagieren, bleibt die Meldung aus. |
| **Notfalluhr mit Sturzerkennung** | Je nach Modell per Knopfdruck oder nach einem erkannten Sturz automatisch. | Die Uhr muss getragen und betriebsbereit sein. | Ein nicht erkannter Sturz löst keine automatische Meldung aus. |
| **KI-Raumassistenz** | Ein erkannter Sturz im ausgestatteten Raum löst eine Meldung aus. | Die Person muss kein Gerät tragen und keinen Notruf auslösen. | Außerhalb ausgestatteter Räume erfolgt darüber keine Sturzerkennung. |

## Welche Rolle spielen Bett- und Raumverlassen?

Neben einem erkannten Sturz können abhängig vom System weitere Ereignisse konfiguriert werden. Livy Care kann das Pflegepersonal beispielsweise darüber informieren, dass eine Person das Bett oder den Raum verlassen hat. Dabei handelt es sich nicht um eine Sturzvorhersage. Die Meldung zeigt lediglich an, dass ein zuvor festgelegtes Ereignis eingetreten ist.

Ob das Verlassen des Bettes eine pflegerische Reaktion erfordert, hängt von der individuellen Situation ab. Bei einer mobilen Bewohnerin kann das nächtliche Aufstehen unproblematisch sein. Bei einer anderen Person kann aufgrund eines bekannten Sturzrisikos eine zeitnahe Prüfung sinnvoll sein. Erhält eine Pflegekraft die Meldung rechtzeitig und kann zur Bewohnerin gehen, kann sie beim Aufstehen helfen. So lassen sich in einzelnen Situationen Stürze vermeiden.

Pflegeeinrichtungen sollten deshalb individuell festlegen:

- Bei welchen Personen ist die Funktion fachlich begründet?
- Zu welchen Zeiten soll sie aktiv sein?
- Wer erhält die Meldung?
- Welche Reaktion ist vorgesehen?
- Wann wird die Konfiguration erneut überprüft?

Die Funktion ersetzt keine individuelle Sturzprophylaxe. Sie kann zusätzliche Informationen liefern, auf deren Grundlage das Pflegepersonal die Situation beurteilt. Welche pflegerischen und organisatorischen Maßnahmen darüber hinaus wichtig sind, zeigt der Überblick zur [Sturzprophylaxe im Pflegeheim](https://livy-care.com/de/livy-care-blog/sturz-im-pflegeheim-schnelle-hilfe-dank-livy-care?hsLang=de). Wie solche Meldungen in die Abläufe einer Einrichtung eingebunden werden können, erläutert unser Beitrag [Wie können digitale Pflegeassistenzsysteme den Nachtdienst entlasten?](https://livy-care.com/de/livy-care-blog/pflegeassistenzsysteme-nachtdienste-entlasten?hsLang=de).

## Was kann automatische Sturzerkennung nicht leisten?

Automatische Sturzerkennung kann die Alarmierung nach einem erkannten Ereignis unterstützen. Daraus ergibt sich jedoch keine Garantie, dass jeder Sturz erkannt oder jede gesundheitliche Folge verhindert wird.

Ein Sturzerkennungssystem kann nicht:

- einen Sturz sicher vorhersagen
- jedes Sturzereignis unter allen Bedingungen erkennen
- Verletzungen diagnostizieren
- den Gesundheitszustand der gestürzten Person beurteilen
- pflegefachliche Kontrollen ersetzen
- eine schnelle Reaktion garantieren
- die individuelle Sturzprophylaxe ersetzen
- alle Liegetraumata verhindern

Diese Grenzen sind für die Auswahl und Einführung entscheidend. Ein System sollte nicht ausschließlich nach seiner Funktionsliste beurteilt werden. Ebenso relevant sind Erkennungsbereich, Konfiguration, Alarmierung, technische Ausfallsicherheit und die Einbindung in bestehende Arbeitsabläufe.

## Was müssen Pflegeeinrichtungen organisatorisch klären?

Eine automatische Meldung ist nur ein Teil der Reaktionskette. Vor der Einführung sollten Pflegeeinrichtungen festlegen, was nach einer Sturzmeldung geschieht.

### Zuständigkeit

Es muss eindeutig geregelt sein, welche Person oder Rolle eine Meldung erhält und wer die Situation überprüft.

### Alarmweg

Die Meldung muss über einen im Pflegealltag erreichbaren und verlässlichen Alarmweg ankommen. Je nach Einrichtung kann dies beispielsweise über eine bestehende Rufanlage, ein mobiles Endgerät oder eine Desktop-Anwendung erfolgen.

### Priorisierung

Sturzmeldungen müssen von anderen Ereignissen unterscheidbar sein. Das Pflegepersonal sollte erkennen können, welche Art von Ereignis gemeldet wurde und welche Reaktion vorgesehen ist.

### Reaktionsprozess

Die Einrichtung sollte definieren, wie eine gestürzte Person angesprochen, beurteilt und unterstützt wird. Dazu gehört auch, wann medizinische Hilfe hinzuzuziehen ist.

### Individuelle Konfiguration

Nicht jede Funktion ist für jede Bewohnerin und jeden Bewohner sinnvoll. Konfigurationen sollten zur aktuellen Mobilität, zum Unterstützungsbedarf und zur pflegefachlichen Einschätzung passen.

### Regelmäßige Überprüfung

Verändert sich der Gesundheitszustand einer Person, muss auch die Konfiguration überprüft werden. Zusätzlich sollte die Einrichtung auswerten, welche Meldungen auftreten und ob die festgelegten Abläufe funktionieren.

## Häufige Fragen

### Warum kann langes Liegen nach einem Sturz gefährlich sein?

Längeres Liegen kann zusätzlich zur Sturzverletzung unter anderem zu Unterkühlung, Flüssigkeitsmangel, Druckschäden und Muskelschädigungen führen. Das individuelle Risiko hängt vom Gesundheitszustand, der Liegedauer und den Umgebungsbedingungen ab.

### Sind Menschen mit Demenz besonders gefährdet?

Menschen mit Demenz können ein erhöhtes Sturzrisiko haben. Nach einem Sturz können außerdem Orientierung, Kommunikation oder das selbstständige Auslösen eines Notrufs erschwert sein. Das Risiko muss dennoch für jede Person individuell beurteilt werden.

### Kann KI-Sturzerkennung einen Sturz vorhersagen?

Nein. KI-Sturzerkennung erkennt konfigurierte Sturzereignisse. Sie erkennt keine Vorzeichen und sagt nicht voraus, ob oder wann eine Person stürzen wird.

### Kann automatische Sturzerkennung ein Liegetrauma verhindern?

Eine automatische Sturzmeldung kann dazu beitragen, die Dauer des unbemerkten Liegens zu verkürzen. Sie kann jedoch nicht garantieren, dass kein Liegetrauma oder keine andere gesundheitliche Folge entsteht.

### Muss die gestürzte Person selbst einen Notruf auslösen?

Bei automatischer Sturzerkennung muss die betroffene Person die Sturzmeldung nicht selbst auslösen. Das kann insbesondere dann relevant sein, wenn sie nicht sprechen, keinen Notrufknopf erreichen oder die Situation nicht einordnen kann.

### Was geschieht nach einer Sturzmeldung?

Das hängt vom festgelegten Ablauf der Einrichtung ab. In der Regel erhält eine zuständige Pflegekraft die Meldung, überprüft die Situation und leitet abhängig vom Zustand der Person die erforderliche Unterstützung ein.

## Fazit: Automatische Erkennung kann unbemerktes Liegen verkürzen

Bei einem Liegetrauma entsteht das gesundheitliche Risiko nicht nur durch den Sturz selbst, sondern auch durch das anschließende lange Liegen. Für Menschen mit Demenz kann die Situation besonders kritisch sein, wenn sie keinen Hilferuf auslösen oder das Geschehen nicht richtig einordnen können.

KI-basierte Sturzerkennung sagt keine Stürze voraus und ersetzt weder die individuelle Sturzprophylaxe noch die pflegefachliche Beurteilung. Sie kann jedoch ein konfiguriertes Sturzereignis automatisch melden. Damit entsteht die Möglichkeit, früher auf die Situation aufmerksam zu werden und die Dauer unbemerkten Liegens zu verkürzen.

Damit dieser Nutzen im Pflegealltag ankommt, müssen Erkennung, Alarmweg und organisatorische Reaktion zusammenpassen.

Sie möchten prüfen, wie automatische Sturzerkennung in Ihre bestehenden Alarmierungs- und Pflegeprozesse integriert werden kann? Lassen Sie sich zu Funktionsumfang, technischen Voraussetzungen und den passenden Konfigurationsmöglichkeiten beraten.

 

 

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Sonja Imbroglia verantwortet seit 2024 die Fachkommunikation für Livy Care bei der HUM Systems GmbH. Für ihre Beiträge wertet sie anonymisierte Projektdaten aus Livy-Care-Installationen aus und spricht regelmäßig mit Einrichtungsleitungen, Pflegedienstleitungen und IT-Verantwortlichen in Pflegeeinrichtungen und betreuten Wohnanlagen. Ihre Schwerpunkte sind automatische Sturzerkennung, KI-gestützte Raumassistenz, Refinanzierung und Förderung digitaler Pflegetechnik sowie Datenschutz beim Einsatz von Sensorik in Versorgungseinrichtungen.

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      "text" : "Längeres Liegen kann zusätzlich zur Sturzverletzung unter anderem zu Unterkühlung, Flüssigkeitsmangel, Druckschäden und Muskelschädigungen führen. Das individuelle Risiko hängt vom Gesundheitszustand, der Liegedauer und den Umgebungsbedingungen ab."
    },
    "name" : "Warum kann langes Liegen nach einem Sturz gefährlich sein?"
  }, {
    "@type" : "Question",
    "acceptedAnswer" : {
      "@type" : "Answer",
      "text" : "Menschen mit Demenz können ein erhöhtes Sturzrisiko haben. Nach einem Sturz können außerdem Orientierung, Kommunikation oder das selbstständige Auslösen eines Notrufs erschwert sein. Das Risiko muss dennoch für jede Person individuell beurteilt werden."
    },
    "name" : "Sind Menschen mit Demenz besonders gefährdet?"
  }, {
    "@type" : "Question",
    "acceptedAnswer" : {
      "@type" : "Answer",
      "text" : "Nein. KI-Sturzerkennung erkennt konfigurierte Sturzereignisse. Sie erkennt keine Vorzeichen und sagt nicht voraus, ob oder wann eine Person stürzen wird."
    },
    "name" : "Kann KI-Sturzerkennung einen Sturz vorhersagen?"
  }, {
    "@type" : "Question",
    "acceptedAnswer" : {
      "@type" : "Answer",
      "text" : "Eine automatische Sturzmeldung kann dazu beitragen, die Dauer des unbemerkten Liegens zu verkürzen. Sie kann jedoch nicht garantieren, dass kein Liegetrauma oder keine andere gesundheitliche Folge entsteht."
    },
    "name" : "Kann automatische Sturzerkennung ein Liegetrauma verhindern?"
  }, {
    "@type" : "Question",
    "acceptedAnswer" : {
      "@type" : "Answer",
      "text" : "Bei automatischer Sturzerkennung muss die betroffene Person die Sturzmeldung nicht selbst auslösen. Das kann insbesondere dann relevant sein, wenn sie nicht sprechen, keinen Notrufknopf erreichen oder die Situation nicht einordnen kann."
    },
    "name" : "Muss die gestürzte Person selbst einen Notruf auslösen?"
  }, {
    "@type" : "Question",
    "acceptedAnswer" : {
      "@type" : "Answer",
      "text" : "Das hängt vom festgelegten Ablauf der Einrichtung ab. In der Regel erhält eine zuständige Pflegekraft die Meldung, überprüft die Situation und leitet abhängig vom Zustand der Person die erforderliche Unterstützung ein."
    },
    "name" : "Was geschieht nach einer Sturzmeldung?"
  } ]
}
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