Überwachungssysteme in der Pflege

Was wären Sie bereit, an gesundheitliche Daten über sich preiszugeben, wenn eine digitale Lösung Ihr Leben retten kann?

"Überwachungssysteme" für pflegebedürftige Menschen bieten eine Vielzahl von Funktionen, die ein 24h Monitoring der gesundheitsrelevanten Daten ermöglicht. Je nach den individuellen Bedürfnissen des Gepflegten oder auch dem Informationsbedarf von Pflegenden und Familienmitgliedern über eine zu pflegende Person, können diese Systeme daran angepasst als Einzellösung oder in Kombination mit anderen Überwachungssystemen eingesetzt werden. Damit wäre es möglich, Pflegebedürftige 24/7 zu monitoren und das aktuelle Wohlbefinden abzufragen. Ist das noch im Sinne des Pflegebedürftigen oder bereits die totale Überwachung?

Überwachung ist in Deutschland ein grundsätzlich sehr negativ behaftetes Wort und stößt daher auf Ablehnung. Bereitwillig geben wir jedoch täglich über unser Smartphone, über die Nutzung sozialer Medien und anderen technischen Diensten Millionen von Daten über uns Preis. Gleichzeitig gibt es viele sinnvolle Technologien am Markt, die eine "Überwachung" des Gesundheitszustandes einer Person und dem Wohlbefinden ermöglichen und wenig mit der Privatsphäre verletzenden Überwachung als solches gemein haben. Zu den etablierten Monitoringtechnologien gehören Bewegungssensoren, Videokameras, persönliche Notrufsysteme oder medizinische Diagnosen wie Blutzucker- oder Blutdruckmessungen.

Auch Sturzerkennungssysteme gehören dazu.


Die durch Monitoringsysteme gesammelten Daten können helfen, kognitive und medizinische Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen und somit potenzielle Gefahrensituation zu minimieren.


Für pflegebedürftige Menschen - egal ob in ambulanter oder stationärer Pflege - bedeutet dies mehr Sicherheit im Alltag und ein schnelleres Eingreifen von pflegenden im Alarmfall. 

Was wären Sie bereit, an gesundheitlichen Daten über sich preiszugeben, wenn eine digitale Lösung Ihr Leben retten kann? Wie schnell würden Sie Ihre Meinung zum Thema "Überwachung" ändern, wenn dadurch Ihre Lebensqualität als pflegebedürftiger Mensch deutlich gesteigert werden könnte und in einem Ernstfall schnelle Hilfe garantiert wäre?

Viele Pflegebedürftige können aufgrund des hohen Fachkräftemangel heutzutage nicht ausreichend durch Pflegekräfte versorgt werden. Dadurch entstehen mehr Risiken für die Betroffenen, da diese über längere Zeiträume unbeaufsichtigt bleiben und Unwohlsein oder Unfälle wie Stürze länger unbemerkt bleiben. Vor allem daheim müssen Pflegebedürftige teilweise über mehrere Stunden ausharren, ehe die benötigte Hilfe eintrifft. 

Die digitalen Überwachungssysteme bieten hier eine effektive Alternative und ermöglichen ein qualitatives Monitoring rund um die Uhr und können Pflegekräfte oder Angehörige im Alarmfall umgehend informieren. Das Risiko für schwerwiegende Unfallfolgen oder eine unbemerkte Verschlechterung des Gesundheitszustandes sinkt damit deutlich. Monitoring Systeme können Leben retten und die Pflegequalität in Einrichtungen und der ambulanten Pflege bedeutend steigern. Daran gibt es keine Zweifel.

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